Angeregter Austausch im AngestelltenForum

Annäherungen an Regelungen zur Personalbemessung

  • 22.05.2017
  • News

Wie lassen sich Arbeitszeit, Arbeitspensum und Personalbesetzung in den Betrieben so in Einklang bringen, dass die Beschäftigten auch langfristig gesund bleiben? Diese und weitere Fragen diskutierten am 17. Mai 2017 im AngestelltenForum Kolleginnen und Kollegen aus über 10 hannoverschen Betrieben.

Foto: IG Metall

Für viele Beschäftigte gehören anhaltender Zeitdruck und fehlendes Personal zum Arbeitsalltag. Oder anders gesagt: Mit immer weniger Kolleginnen und Kollegen müssen gleichbleibende oder sogar mehr Aufgaben erledigt werden. Zeiterfassung und Arbeitszeitkonten sind zentrale Elemente, um Arbeitszeitverfall zu verhindern.  
Wenig bis keine Transparenz gibt es aber bislang zu der Frage, wieviel Arbeit in welchem Zeitraum ohne gesundheitliche Belastungen überhaupt zu schaffen ist?

Ausgehend von nachfolgender Definition zum zumutbaren Arbeitspensum entspann sich im AngestelltenForum eine lebhafte Debatte. Gemeint ist damit „das quantitative Arbeitspensum, das von den Beschäftigten für die Dauer eines Arbeitslebens und bei Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeit ohne Gesundheitsbeeinträchtigung erbracht werden kann.“ (Hartmut Meine, Gute Arbeit, Ausgabe 2017, S. 242). In der Diskussion ging es dann insbesondere um Vor- und Nachteile bezüglich der Messbarkeit des Arbeitspensums, aber auch um die Frage diesbezüglicher harter und weicher Kriterien. Als unabdingbar erachteten die Teilnehmenden eine Herangehensweise, die die (Gesundheit der) Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt.

Zum Ende des Forums war schnell klar, die Diskussion an diesen Punkten zukünftig weiter zu führen. Gespräche im kleineren Kreis rundeten die spannende Debatte ab.